Trail Riding:

Haardbiker bei der CTF in Grefrath

Fango in Grefrath

Zur 18. Grefrather CTF am 04.04.2015 sind auch vier Haardbiker angetreten. Nach anfänglichem Sprühregen und molligen 4°C sind wir mit einer Frauenquote von 50 % gestartet um die große Runde mit 57 km und 500 hm abzuspulen.

Die Tour selbst war regenfrei. Der letzte Regen verzog sich bei der Anfahrt. Leider sind wir erst um ca. 11 Uhr gestartet, was bedeutet, dass schon ziemlich viele Biker vor uns gestartet waren. Die Trails der Süchtelner Höhen bis zum Bismarckturm waren somit gut durchgewalkt. Richtungsschilder waren hier eigentlich unnötig. Man brauchte auch keine Ausbildung zum Spurenleser um der Route folgen zu können. Die eigentlich tollen Trails waren durch den letzen Regen schon ziemlich aufgeweicht und sorgten für eine ordentliche Fangopackung auf Bike und Biker.

Die beiden Treppenabfahrten am Bismarckturm und im weiteren Verlauf waren schöne Highlights.

Dem RSV Grefrath 1961 e.V. als Ausrichter sprechen wir auch in diesem Jahr wieder unseren Dank für die gelungene Gesamtorganisation aus. Leider war die Schlange an der Bikewaschstation ziemlich lang, sodass einige die Bikes ungewaschen auf den Radträger luden. Wir waren wohl zur Rushhour angekommen.

Am Zielort angekommen, durften wir sogar noch den Pokal für den 3. Platz der Mannschaftwertung in Empfang nehmen, was uns sehr freute (wir waren nur vier Biker). Übergeben wurde der Pokal vom Vorsitzenden des Radsportbezirkes Krefeld und Mitglied des Präsidiums des Radsportverbandes NRW Reiner Schneider.

Volker, Elisabeth, Ollo und Esther erhalten den Pokal von Reiner Schneider
Volker, Elisabeth, Ollo und Esther erhalten den Pokal von Reiner Schneider

Alle angetretenen Haardbiker hatten, obwohl Bike und Biker richtig eingesaut waren, trotzdem oder gerade deswegen richtig viel Spaß.

Nächsts Jahr sind wir wieder dabei!

Saisonstart des NRW-CTF-Cups 2015 in Dinslaken

Boah! Endlich geht es wieder los. Start des NRW-CTF-Cups 2015, traditionell in Dinslaken zum Warmmachen.

Bei traumhaften Wetterbedingungen mit anfänglichen 12° und später bis 20° C haben wir uns spontan und einstimmig für die lange Runde entschieden. Mit einem Dutzend Bikern waren die Haardbiker insgesamt in Dinslaken am Start und alle hatten wieder Spaß.

CTF-Dinslaken 2015
Zwischenstopp am alten Wasserwerk mit Henry, Hans, Ollo, Esther, Elisabeth, Volker und Martin

Neu eingeführt wurde ein PC-gestütztes Meldesystem, welches bei allen Veranstaltungen des NRW-CTF-Cups zum Einsatz kommt. Nach einer Online-Anmeldung wird für jeden Fahrer ein persönlicher QR-Code generiert, der die Anmeldung jetzt ohne Handmeldezettel ermöglicht. Dies ist sicherlich eine Erleichterung für das örtliche Meldebüro. Voraussetzung ist, dass man sich vorher entweder beim NRW-CTF-Cup oder bei bike & ride online angemeldet hat.

Wir sind, wie in den Vorjahren auch, die lange Strecke mit 72 km und 440 hm gefahren. Die Strecke bestand im Wesentlichen aus breiten Waldwegen, asphaltierten Radwegen und Straßen, sowie einigen schönen Trails.

Zum Glück hatte die Strecke dank der Witterung der letzten Tage nur wenige Schlammlöcher und großflächige Pfützen.

Einige Highlights waren die Mulde mit knackigem Anstieg bei KM 8 und die Trails bei KM 15 und 50, die allesamt gut zu fahren waren.

Am Ziel angekommen mussten wir leider feststellen, dass das Kuchenbuffet von unseren Mitstreitern bereits geplündert war. Wir waren wohl zu langsam. Die Kaltgetränke hatten auch schon Umgebungstemperatur. Die Erbsensuppe mit Wurst war jedoch sehr zu empfehlen. Einige hatten zwar die klassische Grillwurst vermisst, aber davon kann man über die Saison sicherlich noch reichlich genießen.

Einen Blumentopf haben wir mit unseren 12 Fahrern nicht gewonnen. Bei der mit rd. 800 Startern gut angenommenen Veranstaltung waren uns die Mannschaftsstärksten Vereine aus Essen Steele, RSC-Niederrein und Tornado Rees mit 20 und mehr Startern weit voraus.

Wir bedanken uns beim RSC Dinslaken 1922 e.V. für die gelungene Gesamtorganisation. Dank der guten Ausschilderung konnte man die Strecke auch ohne Navi gut fahren.

Bis bald im Wald

HaardBiker bei den Sturmvögeln in Essen

Volker, Klaus und Peter empfangen stolz den Pokal für den 3. Platz in der Mannschaftswertung, übergeben durch einen Vertreter der Sturmvögel
Volker, Klaus und Peter empfangen stolz den Pokal für den 3. Platz in der Mannschaftswertung, übergeben durch einen Vertreter der Sturmvögel

Es ist Sonntagmorgen und die Sonne lacht. Da fragt man sich doch spontan, was man mit dem angebrochenen Tag mit annähernd 20° C anfangen könnte.

Natürlich! Man könnte ja mal die Sturmvögel besuchen und eine CTF abspulen.

So, oder ähnlich haben nicht nur über ein Dutzend HaardBiker gedacht, sondern auch noch über 700 weitere Biker, die mal wieder gepflegt durchs Gelände pflügen wollten.

Von den zwei angebotenen Strecken (35 oder 57 km) haben wir uns wie immer für die große Runde mit 57 km und 1.300 hm entschieden.

So haben wir, wie im letzten Jahr auch, einige Trails in der Elfringhauser Schweiz wieder erkunden können. Die Streckenführung wurde zum Vorjahr deutlich zum Vorteil modifiziert und die Wegmarkierungen waren auch wesentlich besser als im Vorjahr. Im letzten Jahr wurden leider einige Streckenmarkierungen mutwillig verändert oder entwendet. Diesmal war die Strecke auch ohne Navi fahrbar.

Die Strecke bestand aus Asphalt, breiten Radwegen und einigen tollen Trails. Die Trails waren allesamt ein Genuss, sowohl bergauf, als auch bergab. Teils ruppig, aber immer mit Spaßpotential. Die Ortsdurchfahrten und Strecken entlang stark befahrener Straßen trübten den Gesamteindruck nur geringfügig. Damit muss man halt rechnen im dicht besiedelten Ruhrgebiet.

Das Orgateam war wohl über die hohe Zahl der Teilnehmer überrascht. Anders kann man sich nicht erklären, dass wir bei unserem zweiten Stopp an der Kontrollstelle nur noch Wasser naturell und am Zielort nur noch Wurst pur ohne passendes Getränk bekamen. Das wird im nächsten Jahr, wenn wir wiederkommen, sicher auch noch besser organisiert.

Am Ziel angekommen konnten wir mit unserer Mannschaft den dritten Platz der Teamwertung feiern.

Unser Augenmerk legten wir auf die tollen Trails der Elfringhauser Schweiz, die uns allen gut gefiehlen. Eine unserer Bikerinnen wollte auf einer Abfahrt ausnahmsweise mal über dem Lenker absteigen, was ihr aber einige Blessuren einbrachte. In den Folgetagen konnte sie aber wieder am normalen „Spielbetrieb“ teilnehmen, was uns sehr erfreute. Ansonsten sind alle Übrigen ohne den Boden zu Küssen angekommen.

Für die deutlich überarbeitete und verbesserte Streckenwahl möchten wir den Sturmvögeln unser Lob aussprechen. Im nächsten Jahr werden wir bestimmt wiederkommen.

Bis bald im Wald

Emscherbruch-CTF mit den Haardbikern

Der Abschluss des NRW-CTF-Cups ist eindeutig geprägt vom Ruhrgebietscharakter. Halde rauf, Halde runter und dann noch ein schöner Trail. Toll, dass der Bergbau uns so schöne Halden hinterlassen hat. Die einhergehenden Nachteile mit den bergbaubedingten Folgen wollen wir heute vergessen und uns nur den Wegen widmen. Wir kurbeln lieber sorglos die Halden hoch und am liebsten in gerader Linie wieder runter als uns heute mit den Ewigkeitskosten des Bergbaus zu beschäftigen.

Als geschossene Gruppe sind wir die 60km-Strecke mit den 660hm gefahren. Einige sind noch mit dem Rad aus Marl oder Herten angeradelt und haben somit annähernd 100km absolviert.

Die Wetterlage konnte sich sehen lassen. Wir hatten eine Regenansage für den Mittag, aber der Regengott (Petrus) meinte es gut mit uns. Kein Tropfen von oben hatte uns während der Tour getroffen. Die dennoch durchaus schweißtreibende CTF haben wir mit jedem Meter genossen.

Wir sind mit einer starken Mannschaft von ca. 20 Bikern einschließlich einiger Nachzügler angetreten um den Abschluss der CTF-Cup-Serie gebührend zu feiern.

Die Trails waren allesamt gut fahrbar, auch die teils steilen Anstiege waren nur kurz, sodass die Pumpe nur kurzzeitig gefordert wurde. Die wenigen steilen Abfahrten waren teilweise recht anspruchsvoll, konnten aber alle gut und kontrolliert abgerollt werden.

Die Versorgung an den Kontrollpunkten war einwandfrei. Das Buffet reichte von Müsliriegeln und Bananen bis hin zu Marmeladenschnittchen. Als Erfrischung wurde wie üblich eine Essenz von Zitroneneisteegranulat an Wasser gereicht, sehr erfrischend!

An der Ausschilderung der Route war nichts zu beanstanden und ohne Navi zu bewältigen. Nach der Zielankunft konnten wir uns dann noch an Kuchen, Wurst und Pommes gütlich tun.

Nach Auswertung der Mannschaftslisten konnten wir ebenso wie die Haldenbiker die zweitstärkste Mannschaft aufbieten. Leider hatten sich nicht alle unserer Starter in die Mannschaftsliste eingetragen.

Nach eingängiger Meinung unserer Vereinsmitglieder war die CTF ein gelungener Abschluss der NRW-Cup-Serie. Mit 732 gemeldeten Startern gehörte die CTF des RC Buer / Westerholt übrigens auch zu den besser besuchten Veranstaltungen.

Wir wünschen allen Mitstreitern des NRW-CTF-Cups 2013 einen guten Start in die neue Saison 2014 und stets guten Grip auf dem Trail.

Bis Bald im Wald

Haardbiker in Bottrop

Tim und Volker haben gut Lachen
Tim und Volker haben gut Lachen

Am vergangenen Samstag, den 05. Oktober fand die CTF des DJK Adler 07 in Bottrop statt. Da es sich um die vorletzte Station des NRW-Cups handelte und somit das Saisonende für die Normalradler unter uns immer näher kommt, wollten wir zumindest mit einer kleinen Delegation der Haardbiker im Revier dabei sein. Einige unserer üblichen Immerfahrer waren jedoch durch andere Veranstaltungen anderweitig gebunden, sodass es nur wenige Haardbiker nach Bottrop trieb.

Die Wetteraussicht war im Vorfeld eher mäßig – insofern konnten sich nur ca. 300 Mountainbiker zu den verschiedenen Strecken rund um die Halden und Industriekultur motivieren. Diese wurden aber entgegen der Prognose die ganze Zeit mit Trockenheit und angenehmen Temperaturen im niedrigen zweistelligen Bereich belohnt.

Den industriekulturellen Auftakt bildete die Zeche Haniel schon beim Start: so konnten wir wie waschechte Kumpel die ‚Weißkaue‘ nutzen und uns vor dem Panorama des Förderturms Franz Haniel den Startstempel holen. Anschließend hatte man die Qual der Wahl zwischen den Distanzen 32, 43, 61, 75 und einer Marathon-Distanz mit 96km. Letztlich ließen wir uns zu der 75km Etappe verführen, welche uns zunächst zu den Bottroper Wahrzeichen Tetraeder und Zeche Prosper führte. Interessant für uns ‚Mountainbiker vom Land‘ (ich hoffe ich trete hier niemandem zu nahe) war hierbei der Kontrast zwischen den typischen Bottroper Zechenvierteln und den grünen Trails auf den verschiedenen Halden. Da fiel die Wegbeschaffenheit (häufig Asphalt/Feldweg) gar nicht so stark in’s Gewicht. Zu guter Letzt wartete die Halde Haniel mit mehr als 300 Höhenmetern auf uns. Der Anstieg wurde jedoch mit einer tollen Aussicht auf’s Revier und einem schönen Trail zurück zum Ausgangspunkt belohnt. Die dort servierten Bratwürstchen und das verdiente Bier ließen alle Widrigkeiten des Anstiegs oder Volkers geräuschvoll-springende neue Kette über alte Kassette vergessen und wir waren froh dabei gewesen zu sein. Alle Passagen, sowohl kernige Anstiege, als auch die knackigen Abfahrten waren für uns allesamt gut fahrbar, sodass es zu keine unfreiwilligen Bodenkontakte kam.

Herzlichen Dank noch mal dem Veranstalter: die Passagen auf den Halden waren super ausgeschildert und an den drei Kontrollstellen wurden wir bestens verpflegt. So macht Mountainbiken Spaß.

Bis bald im Wald

Haardbiker zu Gast beim Team Drecksau des ASC 09 in Dortmund

Auch bei schlechtem Wetter guter Laune, die Haardbiker Henry, Hans, Ollo, Detlev, Erika und Volker
Auch bei schlechtem Wetter guter Laune, die Haardbiker Henry, Hans, Ollo, Detlev, Erika und Volker

Man könnte meinen es ist noch März, auf dem Kalender naht jedoch schon der Sommer. Aber leider nur auf dem Kalender.

Bei konstanten 8° Celsius und Dauerregen konnten wir Ende Mai ausgiebige Materialprüfungen für Regenbekleidungen der eingängigen Hersteller durchführen. Die Ergebnisse der Probanden waren durchweg wenig ermutigend. Der Feuchtegrad war innen und außen gleich. Gute Testnoten konnten wir jedoch den eingesetzten Schaltwerken und Reifen bescheinigen. Leider waren die Bremsen jedoch nicht so standfest wie erhofft.

Trotz der bei der Anfahrt schon bekannten Wetterprognose haben sich sechs standfeste Haardbiker gen Südosten aufgemacht um im nördlichen Sauerland die große CTF zu meistern. Der Witterung geschuldet, wurde jedoch nur die mittlere Tour mit 47 km und 840 hm absolviert. War auch gut so.

Die CTF stand heute eindeutig unter dem Motto:
„Der bessere Trail ist manchmal neben dem Trail“.

Die Trails, wie kann man es anders erwarten, waren vom Regen stark aufgeweicht und ähnelten den Trails der Dinslakener CTF im März. Dennoch konnten speziell die Anstiege und Abfahrten genutzt werden um bei schwierigen Bodenverhältnissen die Balance zu üben.

Mit einer ordentlichen Schlammpackung auf Kleidung und Bike haben wir uns dem Team Drecksau angepasst und sind trotz allem gut gelaunt im Ziel eingerollt.

Der worst case für jeden Veranstalter: „Stell dir vor, es ist CTF und Petrus versaut dir die Party“. Man wird um den gerechten Lohn der aufwändigen Vorbereitungen gebracht. Statt der vielleicht erhofften 800 Fahrer/innen kamen leider nur 216.

Daher möchten wir dem Team Drecksau unseren Dank aussprechen, trotz der widrigen Bedingungen stets freundlich und hilfsbereit gewesen zu sein. Vereinzelt wurde gemeldet, dass die am Vortag angebrachte Beschilderung an einigen Wegpunkten mutwillig entfernt wurde. Dies kann nur als höhere Gewalt gewertet werden.

Abschließend konnten die Haardbiker noch den Pokal für den 1. Platz der Mannschaftswertung mit ins heimische Revier nehmen.

Bis bald im Wald

Ruhrpott-Mounty-Tour mit den Haardbikern

Haardbiker voller Vorfreude auf die große Runde
Haardbiker voller Vorfreude auf die große Runde

Auch zur dritten Tour des NRW CTF-CUP bei den Ruhrpottbikern des MSV Steele sind insgesamt neun Haardbiker angetreten um auch dieses Jahr die große Runde am schönen Baldeneysee zu meistern.

Die Tagestemperaturen haben sich von anfänglichen 3°C auf bis zu 14 ° C hochgeschraubt. Die durchweg trockene Witterung auch der vorangegangenen Tage machte die Tour zu einem schlammfreien Erlebnis, welches in den ersten Monaten des Jahres eher selten war. Start und Ziel war das Seaside Beach mit seinen ausgedehnten Freiflächen und Relaxmöglichkeiten.

Das gesamte Areal ist eine tolle Location für größere Veranstaltungen. Die große Tour mit 66 km und 1.500 hm, von den Einheimischen ehrfurchtsvoll „ronda grande“ genannt, bot ein abwechslungsreiches Spektrum an Schotter- und Asphaltwegen sowie Singletrails der unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade. Die Ortsdurchfahrten mit dem normalen Stadtverkehr trübten den Gesamteindruck nur minimal. Dafür waren die teils ruppigen Downhills umso spektakulärer.

Insgesamt 1.293 Biker waren an diesem Tag auf den ausgewiesenen drei Strecken unterwegs. Wieder angekommen am malerischen Seaside Beach des Baldeneysees konnten die müden Kriegerinnen und Krieger mit allerlei Köstlichkeiten unter Palmen bei Kaffee und Kuchen oder Grillwurst und Bier ihre Batterien wieder auftanken.

Für die Streckenwahl und die nicht zu überbietende Location möchten wir dem MSV Steele unser Lob aussprechen. Da wir keine Klappspaten und Kanister dabei hatten, konnten wir das Seaside Beach nebst See nicht mit in unser heimisches Revier mitnehmen. Ergo müssen wir nächstes Jahr wiederkommen.

Bis bald im Wald

Haardbiker bei Grefrather CTF auch dabei

Nach der ersten CTF in Dinslaken waren auch hier einige Haardbiker nicht unerschrocken, bei Regenwetter die große Runde mit ca. 57 km und 600 hm anzugehen. Bei Temperaturen von 1 bis 3° Celsius brauchte man schon das richtige Equipment um auf der Tour Spaß zu haben. Zum Glück war der Regen schnell übergegangen in Nieselregen um dann gänzlich aufzugeben.

Die Singletrails sind ein Genuss für jeden Mountainbiker. Der Niederrhein ist auf den richtigen Trails auch für Mountainbiker eine wahre Freude. Die teilweise knackigen Anstiege waren zum Glück nur kurz und allesamt gut fahrbar. Das Auf und Ab der Trails hatte Spaßpotential und ist sehr zu empfehlen. Die Treppenabfahrt vom Bismarckturm ist jedes Jahr ein besonderes Highlight.

Leider wurden während der CTF Wegmarkierungen von Unbekannten abgerissen. Hier muss dem Organisationsteam ein besonderes Lob ausgesprochen werden, weil die Streckenkontrolleure stetig die Strecke abgefahren sind und fehlende Wegmarkierungen erneuert haben. Zum Glück hat sich unsere Gruppe nicht verfranzt.

Die Durchfahrt durch ein stellenweise ca. 30 cm tiefes Sumpfloch bei KM 38 haben wir dann doch nicht schadlos überstanden. Ein im Schlamm versunkener Baumstumpf hat einer unserer Bikerinnen das Schaltwerk abgerissen. Da jedoch kein passendes Schaltauge zu Hand war, wurde kurzerhand ein modellfremdes Schaltauge eines technisch versierten Mitfahrers provisorisch montiert. Mit eingeschränktem Schaltspektrum konnten die letzten 20 km in der Gruppe dann doch noch gut bewältigt werden.

Dem RSV Grefrath 1961 e.V. als Ausrichter sprechen wir auch hier unseren Dank für die gelungene Gesamtorganisation aus. Eine Bikewäsche mit warmen Wasser kann nicht jeder Veranstalter bieten. Glücklich über die gemeisterte Streckenlänge und Höhenmeter bei den Witterungsverhältnissen traten wir zufrieden unsere Heimreise in unser heimisches Bikerevier wieder an.

Bis bald im Wald

Haardbiker bei der Dinslakener CTF mit am Start

Nach dem doch recht langen Winter konnten es einige Haardbiker nicht erwarten im NRW-CTF-Cup anzutreten und die 5. Dinslakener CTF zu meistern. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und teilweise waagerechtem Schneeregen sind wir die große Runde mit ca. 72 km und 400 hm gefahren. Von Materialermüdungen verschont und der Witterung getrotzt, konnten wir die CTF-Serie des laufenden Jahres erfolgreich einläuten. Die ideale Strecke zum Einrollen in die Saison.

Die Trails waren der Witterung entsprechend teilweise sehr schlammig. Die Konsistenz der Streckenoberfläche erinnerte eher an eine Fangopackung oder Mousse au Chocolat. Zum Glück sind alle Haardbiker ohne Bodenkontakt gut durchgekommen.

Einfach toll war die Möglichkeit das Bike zwischenzeitlich an einer Kontrollstelle von den gefühlten 3 kg Schlamm abspritzen zu können. Man konnte die Kette, das Schaltwerk und die Kassette tatsächlich wieder frei spülen. Selbst der Firmenname der Bikeschmiede wurde wieder sichtbar (zwar nicht wichtig, doch erwähnenswert wegen der zur Verfügung gestellten Qualität der Wasserspritze). Die Bikewaschstelle wurde daher von vielen Mitstreitern gern angenommen.

Verpflegungstechnisch wurden alle Bikerwünsche voll erfüllt. Der Service an den Kontrollpunkten und die Ausschilderung der Route ließen keine Wünsche offen.
Am Ziel angekommen stellte sich das Aufladen der Bikes auf dem Radträger jedoch als größere Herausforderung dar. Mit eingefrorenen Gliedmaßen machte der Wunsch nach einer warmen Dusche schnell die Runde.

Trotz der frischen Witterung waren wir gern dabei und sprechen dem RSC Dinslaken 1922 e. V. unseren Dank und Respekt für die gelungene Veranstaltung aus.

Bis Bald im Wald